Letzte Woche durften wir 40 Studierende des dritten Studienjahres im Fach Materialwissenschaften der Universität Cambridge zu einem Betriebsbesuch bei Almath begrüßen – und unglaublicherweise findet diese eintägige Veranstaltung nun bereits zum zehnten Mal statt.
Letzte Woche durften wir 40 Studierende der Materialwissenschaften im dritten Studienjahr an der Universität Cambridge zu Almath für eine Betriebsbesichtigung – und unglaublicherweise ist dies bereits die 10. Jahr Wir veranstalten diese eintägige Veranstaltung bereits seit einiger Zeit.

Was diesen Besuch für uns so besonders macht, ist die Möglichkeit, eine Brücke zwischen der Theorie an der Universität und der praktischen Keramikherstellung zu schlagen. Der Tag bot einen umfassenden Überblick über moderne Werkstoffe, mit Diskussionen über hochreines Aluminiumoxid, Zirkonoxid und MgO sowie darüber, wie sich die Materialauswahl auf das Verhalten bei hohen Temperaturen auswirkt.
Außerdem haben wir verschiedene Formgebungsverfahren durchgesprochen, von traditionellen Pressverfahren bis hin zu spezialisierteren Techniken wie dem kaltisostatischen Pressen, und dabei die praktischen Herausforderungen erläutert, die mit Schrumpfung, Dichtesteuerung und der Vermeidung von Fehlern einhergehen. Bei der Herstellung von Keramik geht es nicht nur um Chemie – es geht um das Verständnis der Prozesse, um Präzision und um viel Erfahrung.
Eine der Sitzungen befasste sich mit dem Einsatz von Tiegeln und der Beschickung von Öfen. Wir haben untersucht, wie Konstruktion, Anordnung und Handhabung die Lebensdauer von Öfen und Tiegeln, das Kontaminationsrisiko und die Betriebsdauer beeinflussen. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie die Theorie mit den praktischen Gegebenheiten des Ofenbetriebs bei extremen Temperaturen in Einklang gebracht wird.
Dr. Yu Yu hielt einen faszinierenden Vortrag über Festkörperbatterietechnologie und die zunehmende Bedeutung von Hochleistungskeramik für Energiespeicher der nächsten Generation. Dies war eine hervorragende Möglichkeit, zu veranschaulichen, wie die Materialwissenschaft die Zukunft prägt.
Zum Abschluss des Tages nahmen die Schüler an einem Multiple-Choice-Quiz teil, das alle behandelten Themen umfasste. Der Wettbewerb war hart umkämpft und endete schließlich mit einem Stichentscheid: dem besten Witz zum Thema Werkstoffe.
Der Gewinnerbeitrag war ein wenig frech: “Was kommt dabei heraus, wenn man menschliche DNA mit Ziegen-DNA mischt? Man wird aus dem Streichelzoo rausgeworfen.”
Ein bisschen unhöflich? Vielleicht. Aber das Almath-Team musste darüber schmunzeln.
Die Gewinner gingen mit Weinflaschen nach Hause, die Verlierer mit Geschirrtüchern und Holzlöffeln. Eigentlich waren alle Gewinner!
Vielen Dank an die engagierten Studierenden sowie an die Dozentinnen Prof. Jessica Gwynne und Rosemary, die die Aufgabe hatten, die diesjährigen „wilden“ Studierenden zu begleiten.
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